Ausgeschlafen Aufwachen
 
 

Schlafqualität

Gesunder Schlaf beeinflusst unsere Lebensqualität und stillt das Bedürfnis an Erholung nach einem arbeitsreichen Tag. Er dient dem körperlichen und psychologischen Ausgleich und der Regeneration. Gesunder Schlaf stellt die Grundlage für einen energiegeladenen und erholten Körper dar, der den täglichen Herausforderungen gewachsen ist.
Die Empfehlungen zur Schlafhygiene betreffen die Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die sich im Laufe des Lebens einschleichen und den Schlaf beeinflussen können.

Überprüfen Sie diese Regeln im Hinblick auf Ihre eigenen Gewohnheiten und führen Sie gegebenenfalls Veränderungen durch.
 

Empfehlungen für einen gesunden Schlaf

  • Jeden Tag (auch am Wochenende) regelmäßige Schlafenszeiten (max. Abweichung 30 Min) erleichtern das Entwickeln einer Schlafroutine.

  • Regelmäßigkeit (nicht nur in Bezug auf die Schlafzeiten, sondern auch im Hinblick zum Beispiel auf die Essenszeiten) stellt eine notwendige Voraussetzung dafür dar, dass sich die verschiedenen biologischen Rhythmen des Körpers aufeinander abstimmen können. Die Einhaltung einer regelmäßigen Aufstehzeit ist dabei am wichtigsten, denn die Aufstehzeit ist für unsere biologischen Rhythmen der "Ankerpunkt".

  • Machen Sie bestenfalls ein 10minütiges Nickerchen tagsüber. Denn selbst ein relativ kurzer Mittagsschlaf von rund 30 Minuten führt bereits dazu, dass der Schlafdruck unverhältnismäßig stark reduziert wird. Ein- und Durchschlafstörungen in der Nacht können die Folge sein.

  • Wenn Sie auf einen 10-Minuten-Kurzschlaf nicht verzichten wollen, sollten Sie ihn auf keinen Fall in die Zeit nach 15 Uhr legen. Besonders gefährlich ist in dieser Hinsicht auch das kurze Eindösen vor dem Fernseher am Abend.

  • Schränken Sie Ihre Bettliegezeit auf die Anzahl der Stunden ein, die Sie im Mittel pro Nacht in der letzten Woche geschlafen haben: Diese Regel entspricht der Schlafrestriktionsstechnik. Zu lange Bettliegezeiten können erheblich zur Aufrechterhaltung von Schlafstörungen beitragen. Als Richtmaß kann bei Schlafstörungen gelten, nicht länger als 7 Stunden im Bett zu verbringen.

  • Trinken Sie zwei Stunden vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr: Alkohol verhilft zwar manchem Schlafgestörten zu leichterem Einschlafen. Er beeinträchtigt aber gravierend die Schlafqualität und führt besonders in der zweiten Nachthälfte zu Durchschlafproblemen. Was die wenigstens wissen: Schon relativ geringe Mengen (2 Glas Wein, 1 Liter Bier) führen zu einer deutlichen Verschlechterung der Schlaferholsamkeit. Als Schlafgestörter sollte man nicht häufiger als 1-2 Mal pro Woche am Abend Alkohol trinken - nach Möglichkeit mit genügend Abstand (pro Glas etwa im Abstand von einer Stunde) vor dem Zubettgehen.

  • Trinken Sie 4-8 Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr: Kaffee kann als "Wachmacher" erheblich zu Schlafstörungen beitragen. Je nach individueller Empfindlichkeit kann die schlafschädigende Wirkung von Kaffee 8-14 Stunden anhalten. Beachten Sie, dass schwarzer und grüner Tee sowie Cola ebenfalls Koffein enthalten. Nach Möglichkeit sollten Sie versuchsweise für 4 Wochen ganz auf Kaffee und Tee verzichten und anschließend nicht mehr als 3 Tassen Kaffee vor 10 Uhr vormittags trinken.

  • Rauchen Sie abends nach 19 Uhr nicht mehr oder geben Sie das Rauchen ganz auf. Nikotin wirkt sich auf den Schlaf ähnlich negativ wie Koffein aus. Insbesondere die Wechselwirkung aus Nikotin und Alkohol wirkt schlafstörend. Langfristig wird der Schlaf auch durch die vom Rauchen eingeschränkte Funktion der Lunge beeinträchtigt.
 
 
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