Schlafstörungen
können durch schlafbehindernde Gedanken und ungünstige
Schlafgewohnheiten hervorgerufen werden, die unmittelbare, mittel- und
langfristige Konsequenzen mit sich bringen. Emotionale und
psychologische Auswirkungen sind die Folge.
Schlafbehindernde Gedanken wie Grübeln über konkrete Probleme oder
Gedanken über Ihre Schlaflosigkeit und deren negative Konsequenzen
verhindern das geistige Loslassen, das Hand in Hand mit dem Einleiten
der ersten Schlafphase geht.
Als ungünstig für die Entwicklung eines gleichbleibenden Schlafdrucks
gelten ein Mittagsschlaf, lange Bettliegezeiten auch in Wachphasen,
unregelmäßiger Lebensrhythmus oder ausgedehnter Wochenend-Schlaf.
Die unmittelbaren Folgen können Müdigkeit und Erschöpfung,
Einschränkung der Aktivitäten (Schonhaltung) sowie eine negative
Beeinflussung der Stimmung und der Leistungsfähigkeit sein. Mittel- und
langfristig führen Schlafstörungen zu Depressionen, Verlust der
Lebensqualität, Problemen im Beruf, Verlust der sozialen Kompetenz,
verminderter Libido und im Extremfall zu massiver Medikamenteneinnahme
mit ihren körperlichen Folgen.